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Best Practice

Feedback für Callcenter-Mitarbeiter: Beispiele

Feedback für Callcenter-Mitarbeiter mit Beispielen zum Übernehmen: wie gutes QA-Feedback klingt, wann Sie es geben und wie daraus wöchentliches Coaching wird.

· 12 Min. Lesezeit

Geprüft von Dominik Blattner, Gründer von Kaizo

Auf dieser Seite

Gutes Feedback für Callcenter-Mitarbeiter ist konkret, bezieht sich auf eine echte Konversation und endet mit einer Sache, die der Agent beim nächsten Mal anders macht. Gutes QA-Feedback benennt das Verhalten, zeigt die Belege und vereinbart ein messbares Ziel. Unten finden Sie Feedback-Beispiele zum Übernehmen sowie Hinweise, wie Sie Feedback formulieren, timen und nachverfolgen.

Kurz gesagt

  • Gutes Qualitätsfeedback im Callcenter benennt das genaue Verhalten und die Konversation, in der es vorkam.
  • Beginnen Sie mit dem, was gut lief, und geben Sie dann eine Änderung mit, die der Agent noch diese Woche umsetzen kann.
  • Geben Sie Feedback, solange die Konversation noch frisch ist, und konstruktive Kritik unter vier Augen.
  • Vereinbaren Sie ein messbares Ziel und prüfen Sie es in der Folgewoche, damit Feedback zur Routine wird statt zur Überraschung.

Feedback ist ein wesentlicher Teil des Qualitätsframeworks für Ihr Callcenter, und man kann dabei leicht danebenliegen. Sie müssen auf Ihre Worte, Ihren Ton und Ihr Timing achten. Hier trifft auch das Qualitätsmanagement im Contact Center auf das Coaching der Agents: Der Score hilft erst, wenn daraus ein Gespräch mit dem Agent wird. Das ist wichtig, denn laut einer Schätzung von Gallup erklären Führungskräfte mindestens 70 % der Unterschiede im Mitarbeiterengagement: Wie engagiert ein Agent ist, hängt vor allem von der direkten Führungskraft ab.

Warum ist Qualitätsfeedback im Callcenter so wichtig?

Qualitätsfeedback ist wichtig, weil Agents ihre eigene Leistung selten klar sehen. Ohne konkretes, regelmäßiges Feedback wissen sie nicht, was sie beibehalten und was sie ändern sollen, also stagniert die Qualität und das Engagement sinkt. Regelmäßiges Feedback der direkten Führungskraft gibt Agents diesen Blick, und es ist der Schritt, der aus QA-Scores bessere Kundenkonversationen macht.

Callcenter stehen unter Druck, exzellenten Service zu liefern. Dafür braucht es einen klaren Blick darauf, was funktioniert, was nicht und wie man sich verbessert.

Führungskräfte helfen Agents durch authentische, beständige Kommunikation, besser zu werden. Bob Nelson, Autor von 1001 Ways to Reward Employees, hat es so formuliert:

“While money is important to employees, what tends to motivate them to perform and to perform at higher levels is the thoughtful, personal kind of recognition that signifies true appreciation for a job well done.”

Wenn Agents selten Feedback bekommen, gehen sie davon aus, dass es nichts zu verbessern gibt. Besteht das einzige Feedback aus gelegentlicher Kritik, sinkt die Moral. Ohne regelmäßiges positives Feedback ziehen sich Agents innerlich zurück und entwickeln ihre Fähigkeiten nicht weiter.

Wie sehen gute Feedback-Beispiele für Callcenter-Mitarbeiter aus?

Gute Feedback-Beispiele für Callcenter-Mitarbeiter benennen ein Verhalten, verweisen auf die Konversation, in der es vorkam, und geben einen konkreten nächsten Schritt vor. Vages Feedback wie „Seien Sie freundlicher“ gibt dem Agent nichts an die Hand. Konkretes Feedback wie „Sie haben diese Woche bei 11 Anrufen die Begrüßung ausgelassen, hier ist ein Skript“ schon. Die Tabelle zeigt denselben Punkt auf beide Arten.

SituationVages FeedbackKonkretes Feedback zum Übernehmen
Fehlende Begrüßung„Sie müssen freundlicher sein.“„Sie haben diese Woche bei 11 Anrufen die Begrüßung ausgelassen. Versuchen Sie, mit dem Namen des Kunden einzusteigen und zu fragen, wie Sie helfen können. Hier ist ein Skript.“
Gut gelöste Absage„Gute Arbeit bei dem Anruf.“„Bei dem Erstattungsanruf heute Morgen haben Sie sich die ganze Beschwerde angehört und erklärt, warum wir nicht erstatten konnten. Der Kunde war trotzdem nicht zufrieden, aber Sie haben das hervorragend gemacht.“
Agent hat die Geduld verloren„Sie waren unhöflich.“„Ich verstehe, warum Sie frustriert waren. Das war ein schwieriger Anruf. Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, was Sie tun können, wenn sich der Ärger aufbaut, damit Sie freundlich zum Kunden bleiben.“
Compliance-Verstoß„Halten Sie sich an den Sicherheitsprozess.“„Bei zwei Anrufen haben Sie die Adresse vor dem Geburtsdatum abgefragt. Unsere Regel lautet: zuerst das Geburtsdatum. Können Sie mir erklären, wie es dazu kam?“
Persönliches Ziel erreicht„Gute Arbeit bei der Schulung.“„Sie hatten sich drei E-Learning-Kurse vorgenommen und vier abgeschlossen. Genau diesen Antrieb möchte ich sehen. Was haben Sie mitgenommen, das Sie schon anwenden?“
Nach der Sicht des Agents fragen„Noch Fragen?“„Was kann ich tun, damit Sie produktiver arbeiten können? Und wie möchten Sie Feedback zu Ihrer Arbeit am liebsten bekommen?“

Jedes konkrete Beispiel benennt das Verhalten, verweist auf Belege und gibt einen nächsten Schritt vor. Genau diesem Muster sollten Sie folgen.

Wie geben Sie einem Callcenter-Agent Feedback?

Geben Sie einem Callcenter-Agent Feedback als Coach, nicht als Punktezähler. Formulieren Sie es sorgfältig rund um ein konkretes Verhalten, achten Sie auf Ton und Körpersprache und geben Sie es, solange die Konversation noch frisch ist. Hilfreiches Feedback ist richtig formuliert, wird von den passenden nonverbalen Signalen getragen und kommt zeitnah und regelmäßig, sodass der Agent es erwartet, statt es zu fürchten.

Punkte zu zählen ist einfacher als zu coachen, deshalb liegt es nahe, sich darauf zu konzentrieren, ob Agents Prozesse einhalten und wie schnell sie arbeiten. Das verbessert das Kundenerlebnis nicht. Es kann sogar nach hinten losgehen: Agents, die nur auf die Kennzahlen ihrer Führungskraft schauen, verpassen Gelegenheiten, Kunden zu begeistern oder Anliegen vollständig zu lösen. Wenn Sie das Erlebnis verbessern wollen, investieren Sie mehr Zeit ins Coaching der Agents auf Qualität.

1. Wie Sie Feedback formulieren

Die Formulierung zählt in jeder Kommunikation, und am meisten, wenn es um die Arbeit eines Menschen geht. Niemand will nur von seinen Schwächen hören, und eine sorgfältige Formulierung macht Agents offener.

  • Bleiben Sie sachlich. Konzentrieren Sie sich auf konkrete, messbare Daten, nicht auf persönliche Meinungen. Emotionales Feedback bringt Agents in die Defensive und gibt ihnen nichts an die Hand. Sachliches, datenbasiertes Feedback macht Einzelgespräche effizienter, weil es genau zeigt, was sich ändern muss.
  • Schauen Sie über Ergebnisse hinaus. Alle wollen eine höhere Kundenzufriedenheit, aber Qualitätsfeedback umfasst neben dem Score auch Prozesse, Soft Skills, Compliance und Ergebnisse.
  • Erst loben, dann konstruktiv kritisieren. Zählen Sie die Erfolge des Agents auf, bevor Sie zu dem kommen, was noch Arbeit braucht. Das Feedback kommt besser an, und der Agent fühlt sich wertgeschätzt.
  • Seien Sie konkret und datenbasiert. Kritik ist nur konstruktiv, wenn sie konkret und umsetzbar ist. „Seien Sie freundlicher“ ist das nicht. „Sie haben diese Woche 11-mal die Begrüßung ausgelassen, hier ist ein Skript“ schon.
  • Geben Sie Agents Verantwortung. Machen Sie Feedback zu einem Gespräch. Stellen Sie Fragen und hören Sie sich die Antworten an. Wer jeden Tag am Telefon sitzt, weiß oft am besten, wie sich das Callcenter verbessern lässt.
  • Belegen Sie es mit echten Beispielen. Spielen Sie die Aufnahme ab oder öffnen Sie das Ticket, damit der Agent genau sieht, wie sich das Feedback auf seine Arbeit bezieht.

Beispiel: Sie können Produktivität belohnen, indem Sie Feedback zu persönlichen Zielen geben. Hat sich ein Agent drei E-Learning-Kurse vorgenommen und das Ziel übertroffen, feiern Sie das.

2. Was Ihre nonverbalen Signale sagen

Nonverbale Signale zählen genauso viel wie die Formulierung. Gefühle verändern Ihren Ton und Ihre Körpersprache, also geben Sie Feedback, wenn Sie ruhig sind. Feedback zu geben kann für eine Führungskraft genauso schwer sein, wie es für einen Agent ist, es anzunehmen. Wenn Sie angespannt sind, atmen Sie ein paarmal tief durch oder warten Sie.

Auch die nonverbalen Signale der Agents zeigen Ihnen, wie offen sie gerade sind.

Beispiel: Ein Agent, der gerade einen wütenden Kunden betreut hat, ist vielleicht noch angespannt. Spricht er lauter als sonst, atmet schwer oder ist den Tränen nahe, geben Sie ihm Zeit, sich zu beruhigen, bevor Sie Feedback geben.

3. Wie Sie Feedback im richtigen Rhythmus geben

Wenn Sie wissen, was Sie sagen wollen und wie, kommt es auf das Timing an. Ist Feedback Teil des normalen Arbeitsablaufs, wird es erwartet, und Agents hören auf, es zu fürchten.

  • Geben Sie regelmäßig und zeitnah Feedback. Positives Feedback geben Sie sofort. Bei einem konkreten negativen Vorfall lassen Sie den Agent erst abkühlen, geben das Feedback aber, solange der Anruf noch frisch ist.
  • Fassen Sie nach. Machen Sie klar, dass Sie darauf zurückkommen werden.

Beispiel: Wenn Sie einem Agent ein Skript für eine freundlichere Begrüßung gegeben haben und hören, wie er es nutzt, zeigen Sie ihm noch während des Anrufs einen Daumen nach oben oder ein Lächeln. Legen Sie dann gemeinsam ein Ziel fest. Hat er die Begrüßung in einer Woche 11-mal ausgelassen, peilen Sie für die nächste Woche weniger als zwei an, und sagen Sie ihm, wann Sie nachfragen.

Welche Praktiken sorgen dafür, dass Qualitätsfeedback im Callcenter wirkt?

Qualitätsfeedback im Callcenter wirkt dann, wenn es zur Routine wird: ein einheitliches Tool, um es festzuhalten, ein geschützter Rahmen für Kritik, ehrliches Lob, Belege von Kunden, Selbstbewertung durch die Agents, positive Formulierungen und eine direkte Botschaft. Zusammen machen sie Feedback erwartbar, fair und leicht umsetzbar, sodass Agents es nutzen, statt es anzufechten.

Setzen Sie Software für die Qualitätssicherung ein

Zeitnahes, einheitliches Feedback in großem Umfang braucht Software. Mit integrierter QA-Software bewerten Sie Supportkonversationen und geben Feedback, ohne Ihren Helpdesk zu verlassen.

Geben Sie Feedback im richtigen Rahmen

Positives Feedback funktioniert unter vier Augen oder vor anderen. Konstruktive Kritik gehört nie vor die Gruppe. Suchen Sie einen ruhigen, weniger formellen Ort für das Gespräch.

Beispiel: Trinken Sie mit dem Agent einen Kaffee und halten Sie es bei einem lockeren Gespräch, damit er sich wohlfühlt.

Nutzen Sie die Sandwich-Methode, aber mit Bedacht

Sandwich-Methode

Machen Sie aus einer Sitzung keine reine Kritikrunde. Agents machen Fehler, aber sie haben auch viele Erfolge, die es wert sind, genannt zu werden. Beginnen Sie mit etwas Positivem, sprechen Sie dann die nötige Änderung an und schließen Sie mit etwas Positivem ab. Das Lob muss echt und konkret sein: Agents lernen schnell, ein Kompliment zu überhören, das nur dazu dient, die Kritik abzufedern.

Befragen Sie Kunden nach dem Anruf

Kundenfeedback schärft Ihr eigenes. Bitten Sie Kunden, nach jedem Anruf eine kurze Umfrage auszufüllen. Das liefert Ihnen Belege für Ihr Feedback und fließt in Ihre Feedbackschleife zum Produkt ein.

Lassen Sie Agents sich selbst bewerten

Geben Sie Agents das Bewertungsformular und lassen Sie sie ihren eigenen Anruf bewerten. Vergleichen Sie beim Treffen deren Score mit Ihrem. Agents, die sich selbst bewerten, sind offener für Ihr Feedback.

Verwenden Sie positive Formulierungen

Statt „Tun Sie das nicht“ oder „Das sollten Sie nicht machen“ sagen Sie „Machen Sie es so“ oder „Probieren Sie das“. Positive Formulierungen sorgen für einen besseren Ton und sind eine klarere Anweisung.

Seien Sie direkt und einfach

Kommen Sie auf den Punkt. Klares Lob und klare Kritik sind beide leichter zu verstehen.

Beispiel: „Ich möchte Ihnen Feedback zu Ihrem letzten Anruf geben. Mir hat sehr gefallen, wie aktiv Sie den Beschwerden des Kunden zugehört und Freundlichkeit gezeigt haben. Der Kunde ist vielleicht trotzdem nicht zufrieden, weil wir ihm keine Erstattung geben können, aber Sie haben das hervorragend gemacht.“

Für einen Agent, der denselben Anruf nicht freundlich bearbeitet hat: „Ich verstehe, warum Sie frustriert waren. Das war ein schwieriger Anruf. Lassen Sie uns ein paar Wege sammeln, wie Sie sich beruhigen können, wenn Sie frustriert sind, damit Sie das Anliegen des Kunden freundlich bearbeiten können.“

Wie macht QA aus Feedback eine Routine?

QA macht aus Feedback eine Routine, wenn jeder Punkt mit Belegen verknüpft ist und in der Folgewoche erneut geprüft wird. Die meisten Teams prüfen pro Agent und Monat nur eine Handvoll Konversationen, sodass Feedback zufällig wirkt und sich leicht anfechten lässt. Wer deutlich mehr Konversationen prüft, sieht das tatsächliche Muster, und ein fester wöchentlicher Check macht aus einem Kommentar eine dauerhafte Veränderung.

Mit automatisierter QA für Ihre Supportkonversationen sehen Sie das ganze Muster, etwa wie viele Tickets diese Woche ohne Begrüßung waren, statt einer einzelnen Konversation, die Sie zufällig ausgewählt haben. Dann können Sie das Feedback mit Coaching-Karten an genau die Konversationen hängen, aus denen es stammt, und den Fortschritt in der Folgewoche prüfen. Die Führungskraft verbringt ihre Zeit mit dem Gespräch mit dem Agent, nicht mit der Suche nach Beispielen. Unser Leitfaden, wie Sie QA-Daten in Coaching umsetzen (auf Englisch), führt Schritt für Schritt durch diesen Kreislauf.

EverHelp, ein BPO, der bis 2024 auf über 400 Support-Experten gewachsen war und QA in sechzehn Bereichen betreibt, erstellt Coaching-Karten pro Agent aus dessen eigenen Konversationen. Die Coaching-Vorbereitung sank um 75 %.

Sehen Sie es an Ihren eigenen Konversationen. Kaizo bewertet 100 % Ihrer Supportkonversationen und macht aus den Ergebnissen Coaching-Karten, die Ihre Teamleitungen prüfen und bearbeiten, bevor sie geteilt werden. Demo buchen.

Wie bauen Sie eine QA-Checkliste für Feedback auf?

Bauen Sie eine QA-Checkliste für Feedback auf, indem Sie jedes Kriterium mit einem Verhalten verknüpfen, das Sie messen, coachen und erneut prüfen können. Eine gute Checkliste hält Feedback über alle Reviewer hinweg einheitlich und macht aus Erkenntnissen Schulungen. Gestalten Sie sie messbar, einprägsam und motivierend, damit Agents wissen, wie gute Arbeit aussieht, und sie erreichen wollen.

Eine eigene QA-Checkliste hilft Ihnen, Schulungen und eine Coaching-Kultur (auf Englisch) aufzubauen, die Ihrem Team wirklich nützen. Achten Sie darauf, dass sie:

  • Messbar ist. Verknüpfen Sie Schulungen mit konkreten Ergebnissen, damit Sie messen können, ob sie gewirkt haben. Wollen Sie zum Beispiel eine bessere Compliance, prüfen Sie, ob Agents die Regeln für die sichere Erfassung von Daten eingehalten haben.
  • Einprägsam ist. Schulungen wirken nur, wenn sie hängen bleiben. Interaktive Sitzungen und Rollenspiele mit echten Anrufen binden Agents ein und machen Lerninhalte leichter abrufbar.
  • Motivierend ist. Wecken Sie bei Agents die Lust zu lernen. Schon eine Pause vom Telefon für eine Schulung kann motivieren, und ein freundschaftlicher Wettbewerb mit kleinen Anreizen (auf Englisch), etwa einer längeren Mittagspause oder Donuts im Pausenraum, hilft ebenfalls.

Wann brauchen Sie für Feedback keine QA-Software?

Für Feedback brauchen Sie keine QA-Software, wenn Ihr Team so klein ist, dass eine Teamleitung jede Konversation von Hand prüfen und jeden Agent wöchentlich treffen kann. Dann reichen eine gemeinsame Scorecard, ein einfaches Feedbackformular und ein regelmäßiges Einzelgespräch. Software lohnt sich, wenn das Volumen die manuelle Prüfung übersteigt und Feedback sich auf wenige Stichproben stützen muss.

Wenn Sie an diesem Punkt sind, starten Sie mit unserer Vorlage für das Coaching-Gespräch und einer QA-Scorecard, bevor Sie ein Tool einführen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Beispiel für gutes Feedback an einen Callcenter-Agent?

„Sie haben diese Woche bei 11 Anrufen die Begrüßung ausgelassen. Versuchen Sie, mit dem Namen des Kunden einzusteigen und zu fragen, wie Sie helfen können, und wir prüfen es nächsten Freitag erneut.“ Das Feedback benennt das Verhalten, liefert den Beleg und setzt ein messbares Ziel. Positives Feedback sollte genauso konkret sagen, was der Agent gut gemacht hat.

Wie oft sollten Callcenter-Agents Feedback bekommen?

Geben Sie kurzes positives Feedback, sobald es einen Anlass gibt, und führen Sie mindestens alle zwei Wochen eine strukturierte Coaching-Sitzung durch. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Agents, die nur von ihrer Führungskraft hören, wenn etwas schiefgeht, lernen, Feedback zu fürchten.

Wie geben Sie einem Agent konstruktives Feedback?

Unter vier Augen, beginnend mit etwas, das gut lief, und mit dem Fokus auf ein Verhalten, belegt durch eine echte Konversation. Fragen Sie nach seiner Sicht, bevor Sie eine Lösung vorschlagen. Vereinbaren Sie ein messbares Ziel und einen Termin, an dem Sie es überprüfen.

Was gehört in ein QA-Feedbackformular im Callcenter?

Die Kriterien der Scorecard mit einem Score je Kriterium, die Konversation, auf die es sich bezieht, was gut lief, ein oder zwei Dinge, die sich ändern sollen, und ein vereinbarter nächster Schritt. Lassen Sie Platz für den eigenen Score und die Kommentare des Agents. Unser Leitfaden zur QA-Scorecard geht ausführlicher auf die Kriterien ein.

Ist die Sandwich-Methode noch ein guter Weg, Feedback zu geben?

Sie funktioniert, wenn das Lob echt und konkret ist. Beginnen Sie mit etwas wirklich Positivem, nennen Sie die eine Änderung, die Sie brauchen, und schließen Sie mit etwas wirklich Positivem ab. Dient das Lob nur dazu, Kritik abzufedern, lernen Agents, es zu überhören.

Sollten Agents ihre eigenen Konversationen bewerten?

Ja, Selbstbewertung hilft. Geben Sie Agents dasselbe Bewertungsformular, das Sie verwenden, lassen Sie sie ihre eigene Konversation bewerten und vergleichen Sie die Scores beim Treffen. Agents, die sich selbst bewerten, sind meist offener für Ihr Feedback.

Machen Sie Qualitätsfeedback zur Routine

Mit den richtigen Tools wird Qualitätsfeedback im Callcenter zu einer effizienten Gewohnheit für Sie und Ihre Agents und zum natürlichen letzten Schritt Ihres QA-Programms im Contact Center. Kaizo lässt sich in Ihren Helpdesk einbinden, sodass Sie Supportkonversationen bewerten und Feedback geben, ohne ihn zu verlassen. Das Coaching macht aus den Ergebnissen Sitzungen mit jedem Agent, und Missionen verknüpfen dieses Feedback mit Zielen, die Agents erreichen wollen. Wenn Sie sehen möchten, wie das für Ihr Team funktionieren würde, buchen Sie eine Demo.

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